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Ein Referenzmodell für PLM im Bereich Digitalisierung

Autor: Adrian Rüedy, Roman Haenggi, Lukas Budde, Frank Ehrig, Curdin Wick, Daniel Schwendemann

Publiziert: September 2021

Abstrakt

Mit der aufkommenden Diskussion rund um die Digitalisierung hat der Wert von Produktdaten ein neues Niveau erreicht. Ziel des Product Lifecycle Management ist es, eine zentrale Rolle bei der Ermöglichung der digitalen Transformation in der Industrie zu spielen. Der Schwerpunkt von PLM liegt traditionell auf der Verwaltung von Prozessen und Daten zur Definition von Produkttypen, während viele Konzepte der Digitalisierung auf einzelnen Produktinstanzen basieren. Im Kontext aktueller PLM-Implementierungen ist diese neue Perspektive noch nicht allgemein verstanden. Es fehlt ein Modell, das die Interaktion von Produkttyp und seinen Instanzen entlang der Geschäftsprozesse erklärt. In diesem Aufsatz wird ein PLM-Referenzmodell vorgeschlagen, das die Lebenszyklen von Produkttypen und Produktinstanzen trennt. Vier Phasen eines Closed-Loop-Prozesses erläutern die Wechselwirkung zwischen Typ und Instanz und wie sie mit den Geschäftsprozessen eines Unternehmens verbunden sind. Das Modell ist das Ergebnis einer Reihe von Workshops mit Industrieexperten und wurde in mehreren Industrieprojekten angewendet.

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